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Podiumdiskussionen 2017

 

Pay for Performance

Im Gesetzentwurf zum „Krankenhausstruktur-Gesetz“ findet sich 43 Mal das Wort „Qualität“. Offenbar wurde von der Politik ein Qualitätsproblem bei der Krankenhausversorgung identifiziert, das mit Zu- oder Abschlägen bei der Vergütung gelöst werden soll. Spannend ist die Definition und Messbarkeit von „Qualität“.

Vielleicht liegt eine Möglichkeit im Konzept der leistungsorientierten Vergütung „Pay-for-Performance“ (kurz: P4P). Bereits im Jahre 2012 hat das Bundesministerium für Gesundheit ein Gutachten mit dem Titel „P4P im Gesundheitswesen: Sachstandsbericht zu Evidenz und Realisierung sowie Darlegung der Grundlagen für eine künftige Weiterentwicklung“ veröffentlicht und damit eine erste Diskussionsrunde eingeleitet.

Seither beschäftigen sich die verschiedensten Akteure des deutschen Gesundheitswesens mit der Leitfrage, inwiefern sich die Vorhaben ‚höheres Entgelt für bessere Qualität‘ und ‚weniger Entgelt für schlechtere Qualität‘ realisieren lassen.

Mit Vertretern aus Politik, Klinik, Praxis sowie den Vertretern der Krankenkassen wollen wir neben dem kontrovers diskutierten P4P-Prinzip den aktuellen Umsetzungsgrad sowie die Zukunftsperspektiven näher beleuchten und gemeinsam reflektieren.

Prof. Dr. med. Paul A. Grützner
Prof. Dr. med. Dominik Parsch

Es diskutieren:

Julia Seifert, Berlin
Karl-Dieter Heller, Braunschweig
Irmgard Stippler, Eisenberg
Michael Scharping, Mainz

Donnerstag, 27.04.2017 / 10:15–11:45 Uhr / Auditorium (UG)

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Klinik der Zukunft @ Next Generation

Notwendige Veränderungen in Personalplanung und Infrastruktur?

Die Chirurgische Weiterbildung ist durch den Generationswechsel einem stetigen Wandel unterzogen. Nunmehr wichtige Argumente der „Chirurgen der Zukunft“ wie Familienplanung, Lernzuwachs, Freizeitausgleich, Kommunikation und Reflexion der täglichen Arbeit müssen im Mittelpunkt stehen. Die Infrastruktur der Kliniken muss hierbei eine große Stütze sein. Mit Instrumenten wie einem externen Surgical Learning Center, individualisierte Arbeitszeitmodelle,  dem Mentorensystem, kurzen, dreimonatigen  Rotationen , „Hands on Surgery“, klinikinternen Scoringsystemen frei nach dem Motto „Der Schüler macht den Lehrer“ wird ein System deutlich, welches bei Realisierung über Jahre hinweg zu dem führen kann, was von einem durch den Staat getragenem Gesundheitssystem erwünscht ist: eine flächendeckende, klinikübergreifende Basis zu erstellen, die  zu fachlich und menschlich gut ausgebildeten Chirurgen führt. So soll eine authentische, der bestehenden Generation entsprechende Lebensweise entstehen, die in Zukunft die zielgerechte Weiterbildung von Führungspersönlichkeiten in und für Kliniken gewährleistet. 

Dr. med. Pouria Taheri
Susanne Dieffenbach

Freitag, 28.04.2017 / 10:15–11:45 Uhr / Auditorium (UG)

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Zukunftsperspektiven für Klinik und Praxis in O&U

Laut Angaben der WHO aus dem Jahr 2000 stehen die Erkrankungen des Bewegungsapparats bei den Ursachen für verlorene Lebenszeit an dritter Stelle hinter den koronaren Herzkrankheiten und zerebrovaskulären Erkrankungen. Der demographische Wandel und sich verändernde Lebens-, Sport- undErnährungsgewohnheiten werden weiter zu einer vermehrten Nachfrage an orthopädisch –unfallchirurgischen Leistungen führen. Kenntnis vorhandener Ressourcen, deren Inanspruchnahme im Sinne von Versorgungsleistungen, deren Qualität und deren Wirkungen auf patientenrelevante Behandlungsziele sind Voraussetzungen für eine IST- Analyse.
Wie werden sich aber Arbeitsbedingungen, Sektorendefinitionen, Weiterbildung und letztendlich das Honorierungssystem in Klinik und Praxis entwickeln? Gerade von diesen Faktoren ist jedoch erfolgreiches Arbeiten und zufriedenes Leben eines jeden einzelnen mit abhängig. 

In der Podiumsdiskussion werden fachkundige Repräsentanten unseres Fachgebietes zu diesen Themen Stellung nehmen und mit Ihnen darüber diskutieren. 

Prof. Dr. med. Bernd Kladny
Christian Hauschild

Samstag, 29.04.2017 / 11:00 - 12:30 Uhr / Auditorium (UG)

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